28 September 2016

I'm sleepwalking my life away

Tränen laufen über das Gesicht,
zu viele Tränen.
Nur noch Tränen.
Noch nie habe ich so viel in einem Jahr geweint.
Noch nie war ich so am Ende,
noch nie war ich so kaputt
und noch nie habe ich mir den Tod so sehr herbeigewünscht
wie jetzt.
Ich habe das Gefühl, die Hölle holt mich nicht nur wieder ein,
sondern dass es diesmal keinen Ausweg mehr zurück gibt.
Ich war wirklich so naiv und habe geglaubt, dass ich der eigentlichen Hölle entkommen bin, der jahrelangen Tortur, aber stattdessen habe ich das Gefühl, es fängt jetzt erst richtig an. Oder vielleicht bin ich einfach nur alt genug, um ausnahmslos alles um mich herum mitzukriegen. Und manchmal wünsche ich mir, ich könnte diese Dinge um mich herum weder sehen noch hören. 
Meine Welt ist tot.
Mein Körper ein lebloses, hungerndes Etwas,
meine letzte Mahlzeit ist etwas mehr als eine Woche her.
Mich zu den Toten legen um der Hölle zu entkommen scheint mir ein angenehmer Ausweg. 
ICH KANN EINFACH NICHT MEHR 

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