30 Mai 2014

Ich hasse unendlich lange Nächte
diese Nächte werden niemals enden
sie rauben mir die letzte Kraft
sind der Grund,
warum ich überall schlecht bin
und ich kann nichts tun
außer mir den Weltuntergang zu wünschen.
Ein lächerlicher Wunsch. 

Vor meinen Augen laufen ständig Bilder von all den Erlebnissen,
die ich verbannen wollte
Ich kann nichts verbannen und vergessen,
das ich tagtäglich und jede Nacht,
etwas,
das ich vierundzwanzig Stunden am Tag 
erlebe
miterlebe
überlebe
aber ich verrecke nicht.
Das ist ja das Besondere am Leben. An meinem Leben. Ich kann alles aushalten. Nur meine Seele wird in tausend Teile gerissen. Aber nicht schnell und schmerzlos, sondern Stück für Stück, langsam, in Zeitlupe. Ich beobachte den Untergang. 



http://www.youtube.com/watch?v=D16r1GXnCsA

1 Kommentar:

  1. Ich wusste gar nicht, dass du wieder schreibst, aber ich freue mich riesig wieder etwas von dir zu lesen =) Ich hoffe es geht dir so mehr oder weniger gut, auch wenn sich deine Texte traurig und ein wenig verzweifelt anhören.
    fühle dich gedrückt!
    abrazos,
    maría

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